„Die Murmeltiertrails“ in den Dolomiten
Dass
Bergsteigen auch auf zwei Rädern möglich ist, das beweisen derzeit die ausgefallenen Touren der Bikeguides in den Südtiroler Bikehotels. Die Gastgeber sind meist drahtige Freaks, die ihr Territorium nach „atemberaubenden“ Routen erkunden.
Kurt Resch,
Bike-Hotelier und selbst Bikeguide, hat eine Spürnase für extreme Trails in den Dolomiten:
„Helm auf, Protektoren an! Ein kurzes Briefing über Technik und Verhaltenskodex! Dann kann’s losgehen. Es ist noch stockfinster. Zunächst ist das Bike ein Schultergepäck. Wir müssen an Höhe gewinnen. Oben auf 2500 Meter eröffnet sich dann ein Bergpanorama mit Weltklasse. Silbrig glitzern die Felstürme in der Morgensonne. Unsere „Murmeltier-Trails“ sind weder auf Bikekarten eingezeichnet noch über GPS-Daten auszuforschen. Wir fahren zu Tageszeiten, an denen man normalerweise nicht fährt und auf Strecken, die völlig untypisch sind für Biker. Die Aufstiegsanlagen stehen still, die Wanderer sind noch im Tal und die Bergwelt gehört den Tieren. Wir balancieren auf zwei Rädern zwischen den Felswänden, auf schmalen Steigen und an steilen Abhängen entlang über Steinplatten, Geröll oder Schneebänke. Der Adrenalinkick kommt dem des Kletterns gleich. Bei höchster Konzentration und guter Fitness werden diese hochalpinen Bike-Touren zu unbeschreiblichen sportlichen und emotionalen Erlebnissen, die süchtig machen.“
MEINE LEIDENSCHAFT: FREERIDEN IN DEN DOLOMITEN!
Seit vielen Jahren bin ich jetzt als Bikeguide mit unseren Gästen vom Bikehotel Steineggerhof auf den
Trails im Rosengarten-Latemar Gebiet unterwegs. Ob Murmeltiertrails oder Schwiegermuttertour, ich bin für alles zu haben.
Seit meinen Bike-Anfängen, hat sich nicht nur das Mountainbike stark verändert, sondern auch die
Fahrtechnik. Die beste Investition der letzten Jahre waren Fahrtechnikkurse bei: Manfred Stromberg, Marcus Klausmann, Daniel Schäfer und Harald Philipp. Von dieser Ausbildung profitieren auch unsere Gäste, denen ich die
Tipps gerne weiter gebe.