Rennradabenteuer Lavazé Joch: Steile Pässe und atemberaubende Aussichten
Schwere 94,5 km Rennradtour zum Lavazé Joch mit 2.288 Höhenmetern, ideal für Trainierte. Asphalt- und Schotterwege mit atemberaubenden Aussichten.
E-Bike & Radfahren, Rennrad
Die Radtour zum Lavazé Joch ist eine anspruchsvolle Route, die besonders für trainierte Rennradfahrer geeignet ist. Die Strecke umfasst insgesamt 94,5 km, beginnt in der Erholungszone Schwarzenbach in Auer und erreicht mit dem Lavazé Joch einen Höhepunkt auf 1.819 m. Über diese Distanz überwinden Radfahrer einen Höhenunterschied von 2.288 Metern im Aufstieg und 2.289 Metern im Abstieg. Die Tour führt durch das malerische Fleimstal, vorbei an beeindruckenden Aussichtspunkten und durch verschiedene klimatische und landschaftliche Zonen, von niedrigen Tälern bis zu hohen Bergpässen. Empfohlen wird die Durchführung der Tour im Spätfrühling, Sommer oder Herbst.
Wegbeschreibung
Starten Sie am Parkplatz der Erholungszone Schwarzenbach in Auer. Fahren Sie entlang der Fleimstalstraße Richtung Montan. In Montan, auf einer Höhe von 492 m, folgen Sie der Hauptstraße bis nach San Lugano bei 1100 m mit einer durchgehenden Steigung von 5-10%. Weiter geht es nach Cavalese (1089 m), wo Sie am Ortsbeginn links auf eine steile Straße abbiegen, die zum Lavazé Joch auf 1.810 m führt – hier erwarten Sie Steigungen zwischen 10-20%. Nach der Abfahrt erreichen Sie Rauth (1570 m) und biegen dann links über das Eggental ab, fahren an Gummer vorbei nach Bozen und auf dem Etschradweg zurück nach Auer.
Anfahrtsbeschreibung
Auer erreicht man am besten über die Autobahn A22 mit der Ausfahrt Neumarkt/Auer und folgt anschließend der Beschilderung Richtung Auer.
Parken
Parkmöglichkeiten bieten sich am Parkplatz der Erholungszone Schwarzenbach in Auer, dem Start- und Endpunkt der Tour.
Öffentliche Verkehrsmittel
Auer ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nutzen Sie die regionalen Bus- und Bahnverbindungen, um zum Startpunkt der Tour zu gelangen.
Empfohlene Ausrüstung
Empfohlen wird ein gut gewartetes Rennrad, Helm, ausreichend Wasser und Nahrung, ein Reparaturset, Ersatzschläuche sowie eine Wetterfeste Jacke und Sonnenschutz.
Tipp des Autors
Ein besonderes Highlight dieser Tour ist das Sonnenobservatorium „Peter Anich“ bei Gummer, benannt nach dem Kartografen Peter Anich. Besucher können hier am Sonntagnachmittag das Sonnenteleskop in der rund 4,5 Meter breiten Kuppel nutzen und einen einzigartigen Blick auf die Sonne werfen.